Hartmut Amberg Musikproduktion



Die besten Komponisten, Bandleader, Orchesterleiter




Frank Valdor     * 27.05.1937   † 05.08.2013

Real Name: Dieter Claus

Dieter Claus alias Frank Valdor wurde als Sohn einer Zirkusfamilie 1937 in Hamburg geboren. Schon als Kind begleitete er seine Eltern auf ihren Gastspielen und spielte als "Wunderknabe" Trompete und Posaune. Nach dem Schulbesuch absolvierte er ein Studium in Musik an der Hochschule in Hamburg. Ab 1959 war er Aufnahmeleiter beim Label Polydor. Er arbeitete als Arrangeur und Komponist für viele damalige Orchester und auch für das Fernsehen. Ab 1967 war er als freier Produzent für das Label Miller International tätig. 1971 gründete er sein eigenes Plattenlabel "Hippo Records" in der Schweiz. Sein Frank Valdor Orchester bekam 1975 einen Exklusivvertrag beim Label RCA. In den darauf folgenden Jahren absolvierte er zahlreiche Tourneen und Veranstaltungen im In- und Ausland. Valdor gründete eine eigene Musikschule in Hamburg, wobei er die Orchesterarbeit aufgab. Zuletzt war er aber bis zu seinem Tod immer noch als Komponist und Arrangeur tätig.

Top im April 2012: "Grandfather's Clock" ( K.: traditionell ) - Label: Apollo Sound APSCD 212 "Test Card 3"
Top im Juli 2012: "Kolibri" ( K.: Frank Valdor ) - Label: Hippo Records HCD 89082 "Good Morning Friends"
Top im März 2014: "San Diego Drive" ( K.: Delle Haensch ) - Label: Apollo Sound APSCD 208 "Test Card 2"
Top im September 2015: "The Freedom Gospel" ( K.: Charles Vanberg ) - Label: Europhon ELP 515 "Orchester Frank Valdor"
Top im August 2016: "I'm the Greatest" ( K.: Joe Menke ) - Label: Hippo Records 11005 "I'm the Greatest"
Top im Januar 2017: "Moonliner" ( K.: Frank Valdor ) - Label: Apollo Sound APSCD 212 "Test Card 3"




Mario Valentino

Mario Valentino spielte schon als Kind auf einem Akkordeon, das er von seinen Eltern geschenkt bekam. Nach seinem Schulabschluss studierte er Musikwissenschaften und Klavier. Heute ist er in der klassischen Musik als Pianist genauso zu Hause wie in der volkstümlichen auf dem virtuosen Schifferklavier.

Top im April 2012: "Es ist Frühling" ( K.: W. Trennberg ) - Label: Werola 3017 "Mein Akkordeon spiele ich nur für dich"




Charles Vanberg   * 24.07.1916   † 24.05.2007

Real Name: Cedrik Dumont

Der Name Charles Vanberg ist ein Pseudonym, wohinter sich der Komponist und Orchesterleiter Cedric Dumont verbirgt. In Hamburg geboren, schrieb er schon während seiner Schulzeit Arrangements für Teddy Stauffer und andere große Kapellen. Er studierte zunächst Musiklehre, Komposition und Klavier in Zürich. Nach dem Studium arbeitete er zunächst in Hollywood, kehrte aber schon bald in die Schweiz zurück und wurde Schallplattenproduzent bei Columbia. 1946 gründete er sein eigenes Orchester, mit dem er oft auf Tournee ging, viele Fernsehauftritte absolvierte und auch viele Preise holte. Das kompositorische Schaffen umfasst fast alle Musikgattungen, vom Musical bis zum Ländler. Unter den weiteren Aliasnamen Carlos Daimonte, Fritz Vomberg, Charles O Mauna, Vitus Ambord und Frederic Charles komponierte Dumont für die verschiedensten Labels und leitete mehrere Unterhaltungsmusikorchester.

In Memoriam Februar 1970: "Eines Tages" ( K.: Cedric Dumont ) - Label: Europhon ELP 507 "Vanberg/Gonez/Day/Pleyer"
Top im September 2015: "The Glory of Love" ( K.: Cedric Dumont ) - Label: Europhon ELP 507 "Vanberg/Gonez/Day/Pleyer"




Billy Vaughn   * 12.04.1919   † 26.09.1991

Real Name: Richard Smith Vaughn

Billy Vaughn war ein amerikanischer Pianist, der sich im Jahre 1952 der Gruppe "The Hilltoppers" anschloss. Mit der ersten selbst produzierten Single landete die Gruppe sofort einen Hit. 1954 wurde Vaughn Direktor des Dot Musikverlags und gründete ein eigenes Orchester, mit dem er viele schon bekannte Stars der amerikanischen Musikszene begleitete. Mit der Orchesterversion eines Schlagers der dreißiger Jahre erreichte er sogar in kurzer Zeit Platz 2 der USA Charts. Seinen größten Erfolg hatte er 1958 mit dem Titel "Sail Along Silv'ry Moon", der millionenfach verkauft wurde. Bis in die siebziger Jahre war Vaughn mit seinem weichen Saxophonsound sehr beliebt. Dann zog er sich jedoch langsam aus dem Musikgeschäft zurück, da andere Trends auf dem Musikmarkt seinen Stil allmählich verdrängten.

In Memoriam Juni 1970: "Beg Your Pardon" ( K.: Francis Craig ) - Label: Dot Records 4516064 "Beg Your Pardon"
Top im August 2016: "Indian Love Call" ( K.: Rudolf Friml ) - Label: Dot Records D 295 "Indian Love Call"
Top im Oktober 2016: "Glowworm March" ( K.: Paul Lincke ) - Label: Dot Records DLP 25458 "A Swinging Safari"
Top im Januar 2017: "Let it be me"" ( K.: Gilbert Bécaud ) - Label: Dot Records DLP 25857 "Quietly Wild"
Top im April 2017: "Shaft"" ( K.: Isaac Hayes ) - Label: Paramount Records PAS 6035 "Soundstage"




Edmund Vera

Real Name: Franz Deuber

Edmund Vera ist ein Orchesterleiter, der in den sechziger Jahren in Zusammenarbeit mit einigen deutschen und englischen Musikern viele Titel für die sogenannten Testcards britischer Sender einspielte. Der Sound seines Orchesters basierte auf der Grundlage des klassischen Unterhaltungsorchesters mit solistischen Einlagen einzelner Instrumente. Bemerkenswert ist die absolute Perfektion, mit der Vera die verschiedensten Effekte innerhalb der Musikstücke realisierte. Insgesamt ein sehr angenehmes Hörerlebnis.

Top im Oktober 2015: "Noblesse" ( K.: Gerhard Mohr ) - Label: Intersound ISCD 200 "Cheesy Factory"
Top im Dezember 2015: "Swinging Gavotte" ( K.: Hans Sturm ) - Label: Intersound ISCD 200 "Cheesy Factory"
Top im April 2016: "Morgenpost" ( K.: Otto Sieben ) - Label: Intersound ISCD 200 "cheesy Factory"




Mark Vianos   * 1922   † 1993

Real Name: Fred Rabold

Unter dem Namen Mark Vianos findet man Orchesteraufnahmen, Arrangements und Kompositionen des Musikproduzenten Fred Rabold. Während Rabold unter seinem eigenen Namen überwiegend dem Swing und Big Band Sound verbunden war, produzierte er mit dem L'orchestre Mark Vianos eine Musikrichtung, die zwischen dem volkstümlichen Musette Ensemble und dem modernen Unterhaltungsorchester platziert war. In vielen Aufnahmen fungierten seine Musiker als Background zu den Soloparts des Akkordeonisten Jean-Yves Haefflinger.

Top im Februar 2013: "Voice of Atlantis" ( K.: Phil Leonardo ) - Label: Fred Rabold Musikproduktion CD FR 6200 "Mascarada"




Claudio Villani   * 05.06.1956

Real Name: Klaus Wagenleiter

Unter dem Pseudonym Claudio Villani schuf der Münchener Komponist und Bandleader Klaus Wagenleiter einen Akkordeonsound, der ohne elektronische Begleitinstrumente auszukommen immer wieder anders zu klingen scheint. In Zusammenarbeit mit Franco Torresi entstanden Produktionen, die von ihren Charaktereigenschaften und Klangwelten her einzigartig sind. Hineinzuhören ist uneingeschränkt empfehlenswert.

Top im April 2013: "Tango Barbados" ( K.: Lena Grössl ) - Label: Europhon ECD 5169 "Punta del Sol"




Albert Vossen   * 22.05.1910   † 10.08.1971

Nach seiner Schulzeit studierte Albert Vossen von 1925 bis 1930 an der staatlichen Hochschule für Musik in Köln Klavier. Danach zog er nach Berlin und setzte dort sein Studium mit dem Akkordeon fort. Bereits 1932 gründete er eine eigene Band, mit der er in der damals bekannten Ciro Bar spielte. Zu diesem Zeitpunkt nahm er auch seine ersten Schallplatten auf. 1942 wurde er Mitglied des deutschen Tanz- und Unterhaltungsorchesters. Nach dem Krieg kehrte er nach Köln zurück, wo ihn Adalbert Luczkowski zum Orchester des NWDR holte. Durch zahlreiche Rundfunkeinspielungen und durch die ersten Auftritte im damals noch jungen Fernsehen ließen ihn schon bald international bekannt werden. Noch heute sind seine Kompositionen und Einspielungen sehr beliebt, wurden von neu gegründeten Labels in Lizenz wieder vervielfältigt und sind daher im Handel immer noch erhältlich. Auch junge Talente greifen immer wieder gern auf seine Werke zurück - siehe Rubrik TV Rundfunk / Stefan Bauer.

In Memoriam August 1935: "Flick Flack" ( K.: Albert Vossen ) - Label: Telefunken A 2842 "Flick Flack"









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