Hartmut Amberg Musikproduktion

Die besten Komponisten, Bandleader, Orchesterleiter





Fritz Ihlau     * 1909   † 1995

Pseudonym: Fred Langen

Gebürtig in Hannover studierte Fritz Ihlau von 1930 bis 1936 an den Universitäten Marburg und München Musik- und Literaturwissenschaften. Im Anschluss absolvierte er einen Tonmeisterlehrgang in Frankfurt und war danach beruflich als Musikredakteur bei verschiedenen Rundfunkanstalten tätig. Nach dem Krieg fungierte er als Tonmeister beim WDR in Köln und wurde 1961 als Hauptprogrammgestalter berufen. Während dieser Zeit bis in die achtziger Jahre schuf er viele Musiktitel der Unterhaltungsmusik, aber auch Chorwerke,Operetten und Orchesterstücke.

In Memoriam August 1967: "Der lustige Postillon" ( K.: Fritz Ihlau ) - Label: WDR Archiv



Tadao Inoue     * 13.09.1941   † 30.05.2000

Pseudonym: Daisuke

Tadao Inoue war ein japanischer Komponist, Arrangeur und Bandleader, der in seiner Jugendzeit das Spiel auf der Flöte und dem Saxophon erlernte. Er begann schon früh zu komponieren und gründete im Alter von 25 Jahren seine Band "The Blue Comets". Die Titel dieser Band schlugen dann auch wie ein Komet in seinem Heimatland ein und wurden bald schon weit über die Grenzen hinweg bekannt. Weltweit wurden einige von ihnen auch als Instrumentaltitel gecovert. Mit Tasunaki Mihara ( Gitarre ) und Hiroyoshi Oda ( Hammond ) startete er eine Tournee nach der anderen und eroberte über lange Jahre hinweg die Hitlisten der Nation. Dabei blieb Inoue immer seinem Stil treu, einer sehr einfühlsamen und in weiten Teilen melancholischen Musik.

In Memoriam Oktober 1968: "Blue Eyes" ( K.: Tadao Inoue ) - Label: Epic Archiv "Radio Station Copy"



Ingo Insterburg     * 1934

In Bernburg an der Saale aufgewachsen, emigrierte Insterburg 1953 nach West-Berlin und studierte dort von 1954 bis 1959 an der Hochschule für Bildende Künste Kunstpädagogik. In den folgenden Jahren trat er mit schon damals bekannten Schauspielern als Sologitarrist auf. 1967 gründete er zusammen mit Karl Dall die Komikergruppe "Insterburg & Co", mit der er viele Jahre durch die Städte zog. Sehr bemerkenswert sind jedoch seine Fähigkeiten beim sehr individuellen Spiel auf der Gitarre, die er im Besonderen bei der Interpretation seiner Komposition "Kon-Tiki" zeigt. Eine kleine Probe seines Könnens ist auf der Plattform "YouTube" abrufbar.

In Memoriam Oktober 1968: "Menuet for Strings" ( K.: Ingo Insterburg ) - Label: Berlin "3x7 Liebeslieder"





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